DSCN1947
Bibo Park
Witt 9
27Musentemp III
Neuhorn 3
FalterFrei

Dr. Ulrike Müller

Kultur & Reisen WEIMAR WEIBLICH

Richard-Wagner-Straße 2

99423 Weimar

Telefon: 0 36 43 / 85 19 49

www.ulrike-müller-weimar-weiblich.de

Termine | Das Besondere | Publikationen


Der Verein „Dornburger Impressionen lädt ein:

Salon-Lesung und Gespräch mit der Autorin Ulrike Müller

„Wir wollten lebendige Dinge schaffen“ (Gunta Stölzl)

Die Frauen am Bauhaus


Wann: Sonntag, den 15.April 20018, 17.00 Uhr

Wo: Rokokoschloss Dornburg.


Bauhaus-Frauen haben für die Entwicklung der Moderne in Kunst und Design bedeutende Beiträge geleistet. Einige Namen, wie Marianne Brandt oder Alma Buscher sind inzwischen bekannt.

Doch die großen Bauhausmeister wie Walter Gropius, Paul Klee oder Lyonel Feininger stehen weiterhin im Mittelpunkt des Interesses. Und wer kennt zum Beispiel die Bildhauerin Ilse Fehling

oder die Musikpädagogin Gertrud Grunow?

Die Autorin des Buches Bauhaus-Frauen, Meisterinnen in Kunst, Handwerk und Design,

die Weimarer Kulturwissenschaftlerin Dr. Ulrike Müller,  wird in unserer Veranstaltung, lesend und erzählend, ausgewählte Frauenpersönlichkeiten, deren Lebenswege und Arbeiten vorstellen.

Im Anschluss an die Lesung  kommt sie gern bei einem Gläschen Wein mit den Gästen ins Gespräch und signiert auch ihre Bücher. Dass die Dornburger Schlösser einst die Keramikwerkstatt des Weimarer Bauhauses beherbergt hat, gibt dem Veranstaltungsort zusätzlich einen besonderen Reiz.



„Sterne, Mond und Sonne …“

Ein ko(s)misches literarisch-musikalisches Programm zur Winterzeit und zum neuen Jahr

im Rahmen der Reihe: Salon im Romantikerhaus

mit Luise Hecht (Coburg), Gesang, Christian Rosenau (Coburg), Gitarre und

Ulrike Müller (Weimar), Moderation, Texte.


Wann: Sa, den 27. Januar 2018, 15.00 Uhr

Wo: Im Romantikerhaus Jena, Unterm Markt 12a, 07743 Jena, Tel.: 0 36 41 49-82 49, romantikerhaus@jena.de


Was gehört zum Jahresanfang? Auf jeden Fall das Fest der heiligen drei Könige, die dem Stern folgten, um das Jesuskind zu finden – ein uraltes Motiv in der Literatur. In späteren Epochen wie der deutschen Romantik wurde der Stern als Zeichen der Liebe gedeutet; Bettina Brentano vertonte Achim von Arnims Gedicht „Stern der Lieb“, später heirateten beide. Der Mond wurde einst als weibliche oder männliche Gottheit verehrt, und ebenfalls zu allen Zeiten bedichtet und besungen. Wer kennt nicht Claudius‘ Abendlied „Der Mond ist aufgegangen“? Schon weniger bekannt ist allerdings, dass Charlotte von Stein, empört über Goethes Flucht nach Italien, dessen Gedicht

„An den Mond“ umdichtete in: „An den Mond nach meiner Manier“. Eine Dichterin der klassischen Moderne wiederum, Marie-Luise Kaschnitz, verband die Kritik an der materialistischen Gottlosigkeit des 20. Jahrhunderts mit der ihr eigenen lyrischen Unheilsprophetie und ließ den Mond in eine Suppentasse fallen. Ihre Berufskollegin Ingeborg Bachmann hingegen griff mit ihrer berühmten hymnischen Dichtung „An die Sonne“ auf uralte Kultpraxis rund um die Verehrung der Sonne zurück: „Nichts Schönres unter der Sonne als unter der Sonne zu sein …“


Zu den von Ulrike Müller ausgewählten Texten aus Lyrik und Prosa bringen die Sängerin Luise Hecht und der Gitarrist und Lyriker Christian Rosenau bekannte Lieder und unbekannte musikalische Preziosen aus fünf Jahrhunderten zu Gehör. In bewährter Salonmanier wird zur Eröffnung auch zu Wein, Keksen und Salonplauderei eingeladen.s


UlrikeFrei Kopie