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Dr. Ulrike Müller

Kultur & Reisen WEIMAR WEIBLICH

Richard-Wagner-Straße 2

99423 Weimar

Telefon: 0 36 43 / 85 19 49

www.ulrike-müller-weimar-weiblich.de

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Jena, Romantikerhaus, Samstag, den 19. Januar 2019, 15.00 Uhr


„Sterne, Mond und Sonne …“


Ein literarisch-musikalisches Programm zur Winterzeit und zum neuen Jahr

im Rahmen der Reihe: Salon im Romantikerhaus

Ulrike Müller (Weimar), Moderation, Texte.

Christian Rosenau (Coburg), Gitarre und Lyrik


Wo:

Im Romantikerhaus Jena, Unterm Markt 12a, 07743 Jena, Tel.: 0 36 41 49-82 49, romantikerhaus@jena.de


Kurztext:

Was gehört zum Jahresanfang? Auf jeden Fall das Fest der heiligen drei Könige, die dem Stern folgten, um das Jesuskind zu finden – ein uraltes Motiv in der Literatur. In späteren Epochen wie der deutschen Romantik wurde der Stern als Zeichen der Liebe gedeutet; Bettina Brentano vertonte Achim von Arnims Gedicht „Stern der Lieb“, später heirateten beide. Der Mond wurde einst als weibliche oder männliche Gottheit verehrt, und ebenfalls zu allen Zeiten bedichtet und besungen. Wer kennt nicht Claudius‘ Abendlied „Der Mond ist aufgegangen“? Schon weniger bekannt ist allerdings, dass Charlotte von Stein, empört über Goethes Flucht nach Italien, dessen Gedicht

„An den Mond“ umdichtete in: „An den Mond nach meiner Manier“.

Eine Dichterin der klassischen Moderne wiederum, Marie-Luise Kaschnitz, verband die Kritik an der materialistischen Gottlosigkeit des 20. Jahrhunderts mit der ihr eigenen lyrischen Unheilsprophetie und ließ den Mond in eine Suppentasse fallen. Ihre Berufskollegin Ingeborg Bachmann hingegen griff mit ihrer berühmten hymnischen Dichtung „An die Sonne“ auf uralte Kultpraxis rund um die Verehrung der Sonne zurück: „Nichts Schönres unter der Sonne als unter der Sonne zu sein …“


Das Programm wird etwas freier gestaltet als sonst, denn es ist ein Abschiedsprogramm für

Herrn Schwarz, der bald in den Ruhestand geht, und soll noch einmal die langjährige Zusammenarbeit mit Ulrike Müller und Christian Rosenau würdigen.

Zu den Texten aus Lyrik und Prosa bringt der Gitarrist und Lyriker Christian Rosenau bekannten Lieder und unbekannte musikalische Preziosen aus vier Jahrhunderten zu Gehör, und einmal mehrs auch einige eigene Gedichte. In bewährter Salonmanier wird zur Eröffnung auch zu Wein, Keksen und Salonplauderei eingeladen.



Zürich, Universität, Montag, 21. Januar 2019, 19.30 Uhr:


„Die Bauhaus-Frauen

und der weibliche Aufbruch

in die Moderne"


im Rahmen der VHS-Ringvorlesung „Bauhaus, der Takt der Moderne"

Vortrag und Diskussion mit Dr. Ulrike Müller, Kulturwissenschaftlerin, Weimar


Wo und Wann genau:

Der Vortrag findet im Hauptgebäude der Universität Zürich, Rämistrasse 71,

im Hörsaal KO2-F-180 statt. Vorgesehen sind 60 Minuten (19.30 – 20.30 Uhr).

Anschliessend haben die Teilnehmenden (bis jetzt 110 eingeschriebene Hörerinnen und Hörer plus Einzeleintritte) für eine Viertelstunde (bis 20.45 Uhr) die Möglichkeit, Fragen zu stellen. 

 

Kurzbeschreibung:

Zum 100. Gründungsgeburtstag des Bauhauses treten immer öfter neben die Namen  bekannter Meistern wie Walter Gropius, Paul Klee oder Lyonel Feininger auch Namen von Bauhaus-Gestalterinnen wie Marianne Brandt, Gunta Stölzl, Anni Albers oder Alma Buscher.

Aber weil der Beitrag der bauhausfrauen zur Entwicklung der Moderne in Kunst und Design lange Jahre ignoriert wurde, fehlen dennoch bis heute die schöpferische Leistungen, Arbeiten und Namen weiterer bedeutender Künstlerinnen und ein großer Teil faszinierender weiblicher Innovationen und Visionen der Epoche im Gedächtnis der Öffentlichkeit.

Wer kennt bis jetzt Gertrud Grunow, Friedl Dicker, Otti Berger oder Lucia Moholy,

ihre Ideen und ihre Werke?

Die VHS Zürich lädt im Rahmen ihrer Ringvorlesung zum Bauhaus einem Abend mit Dr. Ulrike Müller, Autorin des Buches „Bauhaus-Frauen“ ein. Die ausgebildete Literaturwissenschaftlerin und Musikerin widmet ihre Arbeit als Wissenschaftlerin, Referentin und Reiseleiterin (WEIMAR WEIBLICH) seit rund drei Jahrzehnten den Frauen in der Kulturgeschichte. An diesem Abend gibt sie Einblicke in die Situation der Frauen am Bauhaus und stellt, lesend und erzählend, ausgewählte Lehrerinnen und Schülerinnen vor, u.a. aus den Bereichen Pädagogik, Weberei, Innenarchitektur und Fotografie.

Auch werden wichtige Persönlichkeiten und Werke dazu in Bildform eingeblendet.

Im Anschluss an die Lesung kommt Ulrike Müller gern mit den BesucherInnen des Abends ins Gespräch.





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Ulrike Müller Lesung Frauen bibliothek MonaLiesa Leipzig 2008