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Präsentationsformen:


Alle Programme sind ausgestattet mit

einer ebenso informativen wie kurz-

weiligen Moderation.

Die Programme werden angeboten als geschlossene Veranstaltung -– am Nachmittag, Abend oder als Matinee, auch zu Vernissagen, Feiertagen und Fest-

wochen, Dauer in der Regel 75 Minuten (nach Absprache zwischen 30 und

120 Minuten), auch aufteilbar in zwei

bis fünf separate Themenblöcke / Programmeinheiten jeweils ca. 10 Minuten

















Weitere Angebote:


bei rechtzeitiger Anmeldung werden literarische und musikalische Programme (auch Kompositionsaufträge) mit beson-

deren inhaltlichen Schwerpunkten (z.B. für Ausstellungen oder zu besonderen Feiertagen / Jubiläen und Festwochen)  

nach individuellen Wünschen zusammengestellt.



Preise:


In Abhängigkeit von Themenauswahl und Präsentationsform.

WEIMAR WEIBLICH; szenische Lesung mit  fiktiver Gesprächsrunde und Musik: Kompositionen und musikalische Besetzung.

Wegen Probenaufwand mit längerer Anmeldezeit ca. 8 Wochen

Literarisch-musikalische Inszenierungen zu Frauenpersönlichkeiten der Klassik und Romantik, oder zu Frauenaufbrüchen im 19. Jahrhundert (48er- Revolution, Frauenbewegung, künstlerische Aufbrüche) oder auch zu den ersten beiden Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts

(Pariser left-bank-culture, Berlin, 20er Jahre, u.a. mit Vertonungen von Gedichten

Else Lasker-Schülers)


Kurzbeschreibung:

Das Angebot ist als offene Reihe von jeweils in sich abgeschlossenen musikalisch-literarischen Einzelprogrammen konzipiert, durch deren künstlerisch anspruchsvolle, wissenschaftlich fundierte und zugleich unterhaltsame Darbietung in vielgestaltigen lose aneinandergefügten ‚Bildausschnitten‘ die Geschichte der europäischen Salonkultur von der Antike bis zur Gegenwart (nicht zwingend chronologisch) entfaltet wird. Dies soll nach Möglichkeit im Kontext mit der zugehörigen regionalen Bedeutung geschehen.

Die Programme werden moderiert und können auch TouristInnengruppen vor Ort angeboten werden.

Der Stoff soll zum einen, auch nationale Grenzen überschreitend, epochenbezogen vorgestellt werden (z.B. Mittelalter, Aufklärung oder 19. Jh.), zum anderen nach Möglichkeit auch die jeweilige regionale Geschichte, historische Orte, Persönlichkeiten und / oder aktuelle festliche Anlässe (Jubiläen, Gedenktage) einbinden.

               

Die inhaltliche Besonderheit besteht

a) in der Kombination von Musik und Literatur

b) in der Kombination von bekannten Themen mit unbekannten Stoffen (z.B.: Luther in seinem Briefwerk mit unbekannten Frauendichtungen und Kompositionen der Reformationszeit;

die Briefe der Lieselotte von der Pfalz mit Kompositionen am Hofe Ludwigs XIV.,

Luise von Göchhausen und Charlotte von Stein in ihrem literarischen Werk in Kombination m. unbekannten Goethe-Vertonungen der Klassik und Romantik.


Die formal-ästhetische Besonderheit besteht

a) in der Einbindung des jeweiligen Salons in die jahreszeitlich bestimmte Gestaltung der kulturellen Umgebung (z.B. eines Parks) oder in den Rhythmus allg. Saisonzeiten für die Nutzung von historischen Gebäuden und / oder öff. Einrichtungen (wie z.B. eine Veranstaltung zur Eröffnung der neuen Bepflanzungssaison eines Klostergartens). Zur Veranstaltung gehört vor der Darbietung und ggf. danach ein kleiner geführter Besichtigungsgang durch die entsprechende Einrichtung/Umgebung

b) in der Prägung der Veranstaltung durch den Charakter des jeweiligen

historischen Salons, soweit die räumlichen Bedingungen dies zulassen.

Dazu empfiehlt sich die Einbeziehung der ‚lukullisch-geselligen‘

Dimension, z.B. zum Parkbummel vor der Darbietung eine einfache

(ggf. extern organisierte) Bewirtung mit Getränken (z.B. mit Wein) und

nach der Veranstaltung ein thematisches „Salongespräch“ in den

Räumlichkeiten oder einem (ggf. vom selben externen Träger bewirt-

schafteten) separaten Raum (Café oder Restaurant in der Nähe).

Der kulturpädagogische Effekt besteht in der Institutionalisierung eines

offenen, aber zugleich themenzentrierten Gesprächsraumes bei gleichzeitiger ‚unangestrengter‘ Vermittlung künstlerischer und wissenschaftlicher Inhalte unter Einbeziehung regionaler und lokaler Besonderheiten, sowie in der Vernetzung der beteiligten Einrichtungen.


(* dieses Konzept ist urheberrechtlich geschützt: © Dr. Ulrike Müller, 1999)

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